Biohof Fischer

Wir müssen uns gleich zu Beginn für die Qualität der Fotos entschuldigen. Leider war die Kamera in Wien geblieben, daher sind das alles nur räudige Handyfotos.

 

 

 

 

 

 

 

 

Empfangen wird man bei Familie Fischer gleich mit einem sehr erfreulichen Spruch. Und jeder Menge Freundlichkeit!

Wie immer waren wir angemeldet und erhielten eine Führung durch den Betrieb und eine Unmenge an Erklärungen, von denen ich sicher nicht alle behalten habe. Auf jeden Fall sind Leute am Werk, die wissen was sie tun, die bio leben und nicht nur irgendwie als Aushängeschild verwenden. 

Was uns in diesem Umfang nicht klar war: Herr Fischer junior sagt, dass er im Leben nicht alles an Düngung und Spritzmittel ausreizen würde, was ihm gestattet ist, denn dann würde er einige konventionelle Betriebe kennen, die weniger Mittel einsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

Familie Fischer beliefert schon einige FoodCoops in Wien und ist daher für größere Lieferungen bestens gerüstet. Es Schachteln, die 3 Kilo fassen, und Schachteln, die 6 Kilo fassen. Die größeren wurden extra für die Coops angeschafft, weil da die Bestellmengen immer recht groß sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei der Hofführung sehen wir auch die Mini-Kiwis, die Familie Fischer nicht nur so verkauft, sondern auch in Form von Nektar, also dickflüssigem Saft, an Konsumenten abgibt.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Auszeichnungen wurden alle für die Bioweine in den letzten Jahren vergeben. Dieses Jahr haben wieder zwei Weine bei Bioverkostungen Auszeichnungen erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

Die Lagerhalle ist wirklich groß! Hier werden dann die ganzen Säfte und andere lagerbare Ware gestapelt, bevor sie ausgefliefert werden.

 

 

 

 

 

 

Die Apfelhaine der Familie Fischer schauen dieses Jahr eher traurig aus der Wäsche: Nachdem die Äpfel letztes Jahr eine Krankheit hatten, wird die Ernte dieses Jahr nicht so gut ausfallen.

 

 

 

 

 

 

 

Im 100 Jahre alten Stadel gibt es seit Neuestem auch zwei Pferde, eine Stute und einen Hengst. Mit dem Hengst plant Herr Fischer, der sich sehr mit Homöopathie beschäftigt und diese auch laufend bei den diversen Obstbäumen einsetzt, die selbst verschüttelten Mittel auszubringen.

 

 

 

 

 

 

 

Wie ich das von früher kenne: Im alten Stadel gibt es einen Heuboden, auf dem auch wirklich Heu gelagert wird. 

Was mir sehr gefallen hat: Der uralte Stadel ist eigentlich ein Meisterwerk: Holzverbindungen ohne Einsatz von Metallteilen halten diesen Stadel seit 100 Jahren zusammen.

 

 

 

 

 

 

 

Am Horizont kann man etwas Weißes sehen. Und hier passierte etwas, das ich noch nie geseshen habe: Schafe, die hier als Rasenmäher dienen, kommen auf Zuruf! Aber wie! Wenn unser Hund so daherrennen würde, wenn wir rufen, wär das schon ein Hammer. Aber Schafe!

 

 

 

 

 

 

 

Und da sind die kleinen Rasenmäher schon: Olde English Babydoll Southdown Sheep nennt sich die Rasse. Familie Fischer halten sie als einzige in Österreich und haben sie auch schon erfolgreich vermehrt. Übrigens: die Schafe haben alle einen Namen, Herr Fischer kennt jedes Schaf einzeln mit dem korrekten Namen und geschlachtet werden die nicht!

Diese Rasse wurde angeschafft, weil sie als einzige die Rinde von Bäumen nicht fressen, daher sind sie optimal einsetzbar als Rasenmäher.

 

 

 

 

 

 

Ob alle Schafe angedackelt kamen, als Herr Fischer gerufen hat? Nein! Da gibt es nämlich eines, das Besseres im Sinn hat: Dieses eine Schaf ist für alle Fraßschäden, die man an den Bäumen sieht, verantwortlich. Es stellt sich nämlich auf die Hinterbeine und frisst tatsächlich keine Rinde, aber alles an Grün, was es an den Bäumen erwischen kann.

Die Lösung: Nein, nicht Schaf schlachten. Das hier sind überaltete Bäume, an denen die Sache mit den Schafen getestet wurde. Die kommende Generation von Bäumen wird dann so gezogen, dass die Äste weiter oben anfangen, damit so etwas nicht wieder passieren kann.

 

 

 

 

 

 

 

Und deswegen waren wir hier: Pfirsiche! Köstliche!

An dem Tag, an dem wir dort waren, gab es gelbfleischige Red Haven und weißfleischige Triogem. Weiße Pfirsiche kenne ich eigentlich nicht als Kerngeher und war eher skeptisch, doch Frau Fischer hat versichert, dass zwei, drei Tage nach der Ernte auch die weißen vom Kern gehen, was sie dann tatsächlich auch gemacht haben.

Im Laufe vom August kommen noch Mami Ross und Weingartenpfirsiche dazu, auf die wir uns auch schon sehr freuen.

Wie immer findet sich eine detaillierte Preisliste im Forum. Außer Pfirsichen gibt es noch eine Menge anderer Köstlichkeiten, die in den nächsten Wochen reif werden, dafür gibt es einen eigenen Bestell-Thread.

Wie immer: Wer mitbestellen will, wird bitte Mitglied bei Food X oder macht sich die Mühe und fährt selber zu Familie Fischer. 😉

Schreibe einen Kommentar