Südwind-Straßenfest 2014

Schon viele Jahre war ich nicht mehr auf dem Südwind-Fest. Nachdem Astrid gesagt hatte, dass sich dort die FoodCoops präsentieren, wollte ich hin und Infos holen. Und nun nehm ich euch alle mit!

 

Ich habe wirklich gestaunt, wie viel los war: Der Innenhof des Alten AKH ist ja nicht gerade klein, aber der war voll mit Standeln!

 

Produkte aus vielen Dritte-Welt-Ländern gab es zu kaufen. Hier Schmuck aus Afrika – sorry, ich hab vergessen, aus welchem Land genau.

Nicht nur viele Essen-Standeln boten Veganes an, sondern auch andere Standeln waren rein vegan. Das hier sind Handy-Hüllen aus rein veganen Materialien.

Bei dem feschen Radler-Leiberl weiß ich nicht, ob das vegan war.

 

 

 

 

Erstmals war das Südwind-Fest ein Öko-Fest. Es gab also nicht nur überall Müllsammelstellen, sondern es wurden keine Einwegbecher oder -teller verwendet. So etwas freut mich immer.

 

 

Und der Lohn für die ganzen Mühen: Viele Leute gingen barfuß, man konnte in der Wiese sitzen oder liegen, ohne Gefahr zu laufen, auf ein Hundstrümmerl oder andere Unerfreulichkeiten zu stoßen.

Wie sonst auch in der Welt gab es bei dem Fest eine Armutsgrenze, die quer durch verlief.

 

 

 

Ein Sessel, der ganz eindeutig für junge Menschen designt wurde: Wenn ich mich da reinsetze, laufe ich Gefahr, da nie mehr wieder rauszukommen.

 

 

 

Nicht nur Länder, sondern auch viele Orgas präsentierten sich. Hier ein süßer Strampler zur Unterstützung von Ute Bock.

 Wer Frau Bock nicht kennt: www.fraubock.at

 

 

 

 

Trash Free Area war eigentlich das ganze Fest, aber hier gab es Infos zum Upcycling (Wiederverwertung von alten Materialien).

Da wollte ich hin: Das Standl der FoodCoops. Sehr nett präsentiert, nicht nur mit jeder Menge Infos, sondern auch mit vielen Kostproben. Auch hier der Apfelsaft von „unserem“ Apfelbauern, dem Fillip.

 

Ich bin übrigens mit einigen Seed Balls bestückt von dem Standl gegangen. Mal schauen, ob meine Guerilla Gardening-Versuche in diesem Jahr erfolgreicher sein werden.

Eine total liebe Frau der Coop Löwenzahn (12. Bezirk) stand mir nicht nur bei dem Fest mit Rat und Tat zur Seite, sondern sie wird mir auch via Telefon morgen durch die Untiefen von Open Atrium helfen, damit ich die Reisbestellung machen kann. Sie wäre auch direkt zu mir gekommen, um dir vor Ort zu helfen. Erstaunlich, wie viel Entgegenkommen ich erlebt habe.

südwindfest 7

Das Plakat sollte man sich genauer anschauen – auf das Foto clicken macht es groß! Es zeigt, wie viel Geld beim Bauern bleibt und wie viel der Konsument bezahlt. Ganz erstaunlich, dass beim normalen Handelsweg der Löwenanteil beim Handel bleibt. 

 

 

Und das schönste Motto vom ganzen Fest war das hier! Ich hoffe, das Wetter hat in diesem Bezirk gehalten und hat nicht die schöne Stimmung davongeschwemmt.

Schreibe einen Kommentar